Plastikfrei leben, Haare waschen, wie alles andere, auch, einfach anders. 

05.07.2020

Mein Haare reichen mittlerweile zum Bauchnabel. Eigentlich habe ich nur deshalb lange Haare, weil sie für mich einfach zu Händeln sind. Bürsten, zusammenbinden, fertig....

Ich benutze seit Jahren keine Chemie in meinen Haaren. Ich färbe meine Haare mit Henna. Stylingprodukte benutze ich auch keine, da mir die Gabe für eine Hochsteckfrisur oder dergleichen gänzlich fehlen.

Somit ist Haare waschen recht einfach, da ja ich den normalen Dreck wie Fett oder Hautschuppen schon mit der Bürste recht gut entfernen kann.

Ich hatte lange selbstgemachte Shampoo Bars, jedoch kommen die Rohstoffe meist in Plastik-Säckchen oder Dosen. Was wieder Müll ist.

Als ich bei einem DIY Naturkosmetik Kongress mitmachte hörte ich zum ersten mal von Haare waschen mit Roggenmehl.

Leute, billiger und Zero Waster geht es gar nicht. Mehl zu einer Pampe rühren, in die Haare geben, auswaschen, Saure Rinse drüber, fertig.

Für die Saure Rinse verwende ich meinen Selbstgemachten Allzweckreiniger aus Apfelessig.

Meine Haare sind gesund und haben einen wirklich tollen Glanz. Das einzige wo Roggenmehl Probleme hat ist Rizinusöl, dazu möchte ich Anmerken das ich sehr gerne Haarmasken mit fetten Pflanzen-Ölen mache und Rizinus ist ein Öl das halt genau dort bleibt wo man es hingibt (es kriecht nicht). Fördert das Haarwachstum und spendet super Feuchtigkeit für trockene Kopfhaut, auch total effektiv gegen Augenfältchen. 

Wie sich Roggenmehl mit Stylingprodukten oder chemischen Haarfarben verhält kann ich nicht beurteilen. 

Die Hennafarbe wird durch die Saure Rinse nicht aufgehellt, zumindest wäre mir noch nichts aufgefallen und ich färbe meine Haare Kastanienbraun.